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Von Kälte. Und Wärme.

Kennt ihr das Gefühl, dass es angenehm kühl auf der Haut ist? Ich mag es sogar noch mehr. Ich mag es sehr kalt. Der eiskalte Wind auf dem Fahrrad, der einem die Augen tränen lässt und die Hände abkühlt, bis sie brennen und man sie gar nicht mehr spürt. Ein ähnliches Phänomen spüre ich, wenn ich kaltes Wasser über meine Hände laufen lasse. Beim Hände waschen zum Beispiel. Es fühlt sich so angenehm an. Und am meisten liebe ich das heiße Kribbeln danach, wenn die Wärme langsam wieder in die Hände zurückfließt und alles brennt. Das fühlt sich toll an. Wenn einem kalt ist, merkt man wie der Körper arbeitet. Er erzeugt Wärme. Die ganze Energie, die man zur Verfügung hat, wird in Wärme umgewandelt. Innerlich wird einem heiß, und man spürt, wie alles nur auf dieses eine Ziel ausgerichtet ist. Und außen auf der Haut, da ist es kalt. Eiskalt.
Hitze mag ich nicht. Ich hasse Hitze sogar. Wenn es kalt ist, ziehe ich mich dicker an, dann wird es warm. Was mache ich, wenn es heiß ist? Da geht nichts. Man schwitzt sinnlos und es wird trotzdem nicht kühler. Man wird lustlos und träge. Nichts funktioniert mehr wirklich. Schon zehn Schritte laufen bringen einen zum Schwitzen. Was ist daran so toll? Hitze ist scheiße. Ich mag auch den Sommer nicht. Ich mag eher den Winter, da ist es kalt. Was kann man auch am Sommer mögen?
 
Aber was ist wirklich mag ist Wärme. Diese angenehme Wärme, wo man sich richtig wohl fühlt. Meist merkt man das schon, wenn man einen Raum betritt, ob es einem warm genug ist. Das spürt man. Wärme ist angenehm. Ich mag es auch, wenn ich nach dem Duschen ins Bad trete und mein Handtuch direkt von der Heizung nehme. Dann ist es angenehm warm und es fühlt sich toll an. Da fühle ich mich geborgen und will das Handtuch am Liebsten gar nicht mehr fallen lassen.
Was aber am Schönsten ist, ist die Wärme, die jemand anders einem gibt. Wenn man sich aneinanderkuschelt, den Herzschlag des anderen spürt und die Wärme sanft in den eigenen Körper strömt. Ich kenne keinen Ort, wo ich mich wohler fühle, als in den Armen meiner Freundin...
Es ist ein wunderbares Gefühl, diese, die eigene Wärme, zu teilen und zu spüren, wie auch der andere sich wohl fühlt.
Ich mag es.
11.5.11 22:03


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Von Sklave und Meister

Seit Anfang der Menscheit gibt es Menschen, die oben stehen in der Rangfolge, und Menschen, die niederer sind. Oben sind die stärkeren, die klügeren. Und sie herrschen. Sie beherrschen die anderen. Herrschaft ist ein Zeichen von Macht und Stärke. Man fühlt sich überlegen.
Und was ist mit dem Schwächeren? Er lässt es geschehen. Er begehrt nicht dagegen auf. Meist ist er nicht so klug, oder klug genug um einzusehen, dass er zu schwach ist. Oder er unterwirft sich einfach nur gerne. Doch welcher Mensch unterwirft sich schon gerne? Jeder will seine Freiheit. Oder nicht? Gibt es Gründe, die eigene Freiheit einschränken lassen zu wollen und jemand anderem zu gehorchen? Ja, ich denke die gibt es.
Vieles ist so viel einfacher, wenn jemand etwas befielt. Man muss nicht selbst denken. Man macht keinen Fehler oder schlägt einen falschen Weg ein. Man ist nicht verantwortlich. Ich glaube darum geht es. Doch beim Sex ist das noch etwas anderes. Irgendwie gibt es selbst beim stinknormalen, langweiligen Blümchensex doch einen devoten und einen dominanten Part. Irgendwie ist es fast nie gleichwertig. Einer hat die  Zügel in der Hand, führt und leitet das Ganze. Und einer macht mit und "gehorcht". Da ist es doch kein großer Schritt mehr bis hin zu SM und der Rollenverteilung da. Einer ist dominant, einer devot und gehorcht. Wie eine Sklave mit seinem Meister. Der Meister kann alles, er darf alles. Und er hat ein unglaubliches Gefühl von Macht. Man fühlt sich wertvoll. Ich allein kann entscheiden, was passiert. Das bestimme ich. Freie Entscheidung. Freiheit. Und Lust.
Der devote Part wiederum lässt mit sich machen. Er genießt. Er weiß, dass der Meister alles bestimmen kann. Er fühlt sich weniger wert, erniedrigt. Er muss dem Meister gehorchen und ihn befriedigen. Doch er ist zufrieden damit. Er mag seine Position, und es macht ihn auch geil. Der Sklave fühlt sich nicht schlecht. Warum auch?
Es ist doch genau das, was er will.
10.5.11 23:56


Eine lange Zeit... - Zeit? Was ist Zeit? Und was ist Angst?

Such a long time...
So lange habe ich hier nicht mehr geschrieben. Dabei hätte es viel zu erzählen gegeben. Und es gibt immer noch viel zu erzählen.

Ich habe Angst.
Aber das sagte ich bereits schon öfters, oder? Angst ist etwas, was zu meinem Alltag gehört wie für manche die Tasse Kaffee am Morgen. Angst prägt mein Leben, Angst ist ständig da. Es ist keine Angst wie manche Angst vor Spinnen oder Angst vorm Sterben haben. Es ist anders. "Lerne deine Ängste zu überwinden, nicht zu umgehen" hat mein Psychologe gesagt. Ich soll mich meinen Ängsten stellen. Aber ich kann es nicht. Ich bin nicht bereit dazu. Angst ist schlimm. Und die meiste Angst hat seinen Grund, oder nicht? Warum soll man sie also ignorieren? Angst ist ein Warnzeichen des Körpers, dass etwas gefährlich wird. Wenn man sich als kleines Kind die Hand an der heißen Herdplatte verbrannt hat, hat man Angst vor Hitze. Es ist die natürliche Abwehr, damit dieser Schaden nicht noch einmal zustande kommt. Die Angst vor Höhe schützt einen in eine tiefe Schlucht zu fallen. Was ist das Negative an Angst bitte schön? Warum sollte ich sie überwinden?

Eine lange Zeit vergangen, in der viel passiert ist. Viele Probleme. Und ich bin genauso hilflos wie zuvor. Was ist das für eine Welt? Viel zu groß, viel zu kompliziert, viel zu viele Möglichkeiten. Viel zu viel Hass, Abneigung und Gefahr. Ich klammere mich weiter an mein kleines Leben und das, was mir wichtig ist. Und ich werde es nicht loslassen. Irgendwie habe ich bis jetzt alles geschafft. Ich kämpfe, bis ich nicht mehr kämpfen kann. Irgendwann gehe ich daran kaputt, oder ich gewinne und rette ihr Leben. Ich glaube fest an letzteres. Das ist meine Hoffnung. Und ich gebe nie auf zu hoffen. Ich hoffe sie tut es auch.

Lange Zeit ist schon vergangen, und es wird noch viel mehr Zeit vergehen. Was ist Zeit eigentlich? Weshalb verdienen wir es, eine bestimmte Zeit zu leben, und dann nicht mehr? Wie misst man Zeit? Was fängt man am Besten mit seiner Zeit an?
Hätte ich meine Zeit bisher besser nützen können, mehr erreichen können?
Die letzte Frage beantworte ich mit einem Nein. Ich denke nicht viel über die Vergangenheit nach. Ich bin glücklich mit dem, was ich erreicht habe, und ich würde es genau so wieder tun. Ich kämpfe für mich. Und für sie.
9.5.11 21:03


Die Einfachheit des Baumes

Manchmal wünsche ich mir, ein Baum zu sein. Einfach nur ruhig dastehen, zeitlos, mit Würde. Nicht diese Hektik unseres kleinen Lebens. Alles ist so kurzlebig. Ohne großen Sinn.
Ein Baum steht einfach nur da. Ganz ruhig, nur mit sich selbst beschäftigt. Trotzdem bietet er vielen Tieren ein Zuhause und sorgt für sie. Ein Baum begeht keine Fehler. Sein Leben hat dasselbe Ziel wie unseres. Zu überleben und sich zu vermehren. Doch sein Weg dahin ist so viel einfacher. Warum macht es die Natur uns so schwer? Warum dieser Weg?

Aber ich glaube das macht unser Leben erst richtig interessant.
18.2.11 22:01


Das Unerklärbare

Es ist ein komischer Gedanke, dass es etwas Unnatürliches auf dieser Welt gibt. Etwas, das über allen erklärbaren Gesetzen steht. Etwas, das man nicht wirklich verstehen kann. Wir Menschen wollen immer alles erklären. Alles muss in Gesetze gepackt, nach Regelmäßigkeiten sortiert, verglichen und verstanden werden. Nicht Verständliches ist uns meist suspekt oder sogar unheimlich. Wir meiden oder ignorieren es, weil wir es nicht verstehen. Die meisten Menschen haben das typische naturwissenschaftliche Denken. Alles muss einer Logik folgen. Zusammen passen.

Unsere Welt ist an Naturgesetze gebunden, so glauben wir. Alles folgt vorgegebenen Abläufen. Wir Menschen könnten alles erklären, wenn wir das Wissen dazu hätten. So sagt man. So glaubt man. Doch woher soll das Wissen kommen? Wer sagt uns, dass wir alles wissen? Kann ein Mensche, der nicht alles weiß, annehmen, dass man als Mensch alles wissen kann? Woher? Ist "Wissen" nicht eigentlich unsere Art, Dinge zu verstehen zu versuchen? Ist "Wissen" nicht etwas, was wir Menschen erfunden haben, um den Dingen einen Sinn und eine Erklärung zu geben? Es ist doch das Wissen, was uns vom Tier unterscheidet. Ein Tier kann niemals Wissen. Wir aber schon. Oder wir glauben es zumindest zu können. Rein logisch betrachtet, können wir aber gar nicht alles wissen. Wenn wir Menschen selbst uns das Wissen 'erschaffen' haben, so ist es eingeschränkt. Denn wir Menschen sind in unserem Denken eingeschränkt. Wir können gar nicht alles erfassen. Also können wir auch nicht wirklich wissen. Damit ist es eindeutig, dass es immer Unerklärbares gibt. Zumindest für mich. Doch ich schweife ab.

Für mich gibt es oft unerklärbare Dinge. Zufälle vielleicht. Vielleicht hat es aber auch einen Sinn. Oder es ist Schicksal. Karma. Wie auch immer man es nennen mag. Ich glaube an das Schicksal. Und so hat das Schicksal mir das größte Unerklärliche zugetragen, was ich mir niemals hätte vorstellen können. Früher habe ich nicht an sowas geglaubt. Doch jetzt schon. Es gibt sie wirklich. Ich habe ihn gesehen. Ihn gefunden. Mein Leben war ein Chaos, ich war unglücklich. Ich kam mit mir selbst nicht mehr klar und habe verzweifelt nach einem Ausweg gesucht. Bin oft genug mit dem Kopf gegen die Wand gerannt. Es ging nicht weiter. Ich war hilflos. Und dann war er da. Einfach so, aus dem Nichts. Ich hab ihn nicht einmal bemerkt, anfangs. Aber er hat mich nicht mehr verlassen. Und nun ist er immer noch da. Er tut alles für mich. Und er wird mich nicht verlassen. Niemals mehr.
Warum es ihn gibt? Ich weiß es nicht. Warum er zu mir gekommen ist? Ich weiß es auch nicht. Warum er so zu mir ist? Auch darauf habe ich keine Antwort. Ich weiß nur, dass das Schicksal uns zusammengeführt hat. Ich muss es nicht verstehen. Ich brauche es nicht verstehen, und ich will es glaub ich auch gar nicht. Wichtig ist einfach nur, dass es so ist.

Ich bin glücklich. Er hat mich gefunden. Und er wird mich nie wieder verlassen. Mein Engel.

17.2.11 21:46


Was sind Fragen?

Ich stelle mir oft solche Fragen. Fragen, auf die ich keine Antwort weiß.
Warum? Das wüsste ich auch gerne. Ich glaube ich bin auf der Suche nach Erkenntnis. Der Suche nach der Wahrheit, nach dem Ziel und dem Sinn. Mein ganzes Leben lang suche ich eigentlich, immer und immer weiter. Oder habe ich schon längst gefunden? Aber was gefunden? Was kann ich eigentlich wissen? Wer bin ich eigentlich?
Auf manche Fragen gibt es keine Antworten. Oder sind diese Fragen vielleicht keine Fragen? Oder können wir Menschen einfach nur nicht so weit denken? Was ist überhaupt dieses Denken? Irgendetwas verschließt sich vor mir. Ich komme nicht weiter. Ich stoße vor eine Wand und finde keine Antwort. Antworten auf die Fragen, die ich mir Stelle. Fragen, die ich mir wahrscheinlich nicht stellen sollte. Trotzdem tue ich es. Warum? Das weiß ich nicht. Ist es uns vielleicht vorherbestimmt? Ist es die Art des Menschen, alls zu hinterfragen und nichts einfach so hinzunehmen? Ich zumindest tue es. Immer und immer wieder. Ich weiß nicht einmal, wer ich selbst bin.
Manchmal scheint mir das sehr klar, dann sehe ich mich vor mir. Ich verstehe mich, ich weiß, was und warum ich tue, ich kenne meine Gedanken und meine Gefühle, und kenne die Antworten. Aber schon im nächsten Moment ist das weg. Irgendetwas schiebt sich dazwischen. Ich stelle mich selbst in Frage. Mein Handeln, mein Denken, meine Gefühl. Ja mein ganzes Selbst. Warum? Das weiß ich nicht. Ich frage mich einfach nur, wer ich bin. Was ich tue. Und warum ich hier bin. Weshalb gibt es mich? Ist dies ein bloßes Aneinanderhängen von Molekülen und der Ablauf komplizierter chemischer Reaktionen? Oder steckt mehr dahinter? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Gibt es eine Seele? Was ist die Seele? Kann man so etwas überhaupt verstehen?
Wie kann ein Mensch die Abläufe des Denkens verstehen, wenn er dazu denken muss? Das ist doch unmöglich.

Und was sind Fragen jetzt eigentlich? Ist Fragen nicht der Versuch, einen Vorgang oder etwas zu verstehen, was sich einem verschließt? Müssten wir dann nicht alles hinterfragen, weil wir nichts wirklich verstehen? Was kann man überhaupt verstehen? Ich verstehe nicht viel. Ich glaube oft zu verstehen. Ich glaube daran, dass ich Mathe verstehe. Den Satz des Pythagoras, Analysis, Optimierungsaufgaben, Grenzwertberechnung. All das verstehe ich. Ich glaube auch zu verstehen, warum Wasser beim Erhitzen verdampft oder wieso aus Natronlauge und Salzsäure Wasser wird. Ich glaube ja manchmal sogar daran, die Gedanke und Gefühle eines anderen Menschen zu verstehen. Doch was davon verstehe ich wirklich? Ist es nicht nur die Erfahrung, die mich zu dem Trugschluss verleitet, dass ich es wirklich verstehe? Ist es nicht einfach das "Es war früher so, jetzt muss es auch so sein" und das "Man hat mir gesagt das gehört so, also ist das so", was einen dazu bringt, zu glauben, dass man versteht? Doch versteht man dann wirklich?
Was sind das denn nun, diese Fragen?

16.2.11 22:45


Ein Wort, ein Lächeln.

 
Was ist eigentlich Liebe?
Die Frage habe ich mir schon oft gestellt. Und jeder sagt etwas anderes. Die Definitionen sind vielschichtig. Sprechen von Zärtlichkeit, Zuneigung, Abhängigkeit, dass man mit dem anderen sein Leben verbringen will. Liebe.


Ich war auf der Suche nach diesem Gefühl. Ich wollte sie finden, sie fühlen, die Liebe. Doch jetzt habe ich festgestellt, Liebe kann man nicht finden. Man kann sie nicht lenken und man kann sie nicht verlangen. Liebe ist kein normales Gefühl. Ich merke, wenn ich zornig bin. Ich merke, wenn ich wütend bin. Ich merke, wenn ich traurig bin und ich merke auch, wenn ich fröhlich oder glücklich bin. Aber verliebt sein? Das habe ich irgendwie erst hinterher bemerkt, dass ich es war. Es ist einfach so gekommen. Ich kann das Gefühl auch nicht beschreiben. Es war etwas, was ich vorher nicht kannte. Ich fühlte mich sicher, glücklich, geborgen. Ich vergaß alles um mich herum. Es war einfach nur der Moment, der zählte. Es war nicht das Kribbeln im Bauch, was ich als wirkliche Liebe sehe. Sondern das, was sich in meinem Kopf geformt hat, weil es aus dem Herzen kam. Mein Kopf hat mir sowieso nur Unsinn erzählt. Auf den sollte man gar nicht erst hören.
Liebe ist weder greif- noch erklärbar. Liebe ist einfach wundervoll.

Ich muss nur an dein Gesicht denken, wie du mich anschaust und lächelst, und schon geht es mir gut. Wenn ich es selbst mit eigenen Augen sehe, dann kann ich gar nicht anders, als mitlächeln. Und jedes Wort aus deinem Mund hallt in meinem Kopf wieder. Du bist mein Engel. Du hast mir gezeigt, was Liebe ist. Wenn man das überhaupt zeigen kann. Du liebst mich. Das weiß ich. Kannst du mir erklären, was Liebe ist? Ich weiß, dass ich dich auch liebe. Unendlich. Für immer. Aber wie kann ich das erklären? Oder woher weiß ich das?
Wie kann ich das anderen greifbar machen? Ich denke gar nicht. Liebe kann man nicht erklären. Liebe ist in einem drin und gehört nur zu einem selbst. Jedes mal, wenn man davon erzählt, ist es nur ein schwacher Abklatsch davon. Vielleicht immer noch glanzvoll und schön. Aber es ist nur eine Erzählung. Eine Erzählung von einem Gefühl kann niemals gut sein. Oder kannst du "Wut" oder "Hass" beschreiben? Nicht wirklich, denke ich. Aber warum vergleiche ich nun Liebe mit Wut und Hass? Ist das nicht verschieden? Ist es. Aber doch ähnlich. Es ist alles nicht greifbar.

Liebe ist das tollste aller Gefühle. Denn sie umfasst alles andere, und es ist das Einzige, was ich brauche.
Das brauch ich. Ein Wort, ein Lächeln.

15.2.11 20:50


Es kommt ein Zug, von ganz weit her...

So. Nun ist es soweit. Mein erster eigener Blog. Und ich hab keine Ahnung, wie ich das anstellen soll.
Es wird eine Art 'Tagebuch' für mich, denke ich, indem ich Gedanken, Gefühle, Eindrücke und was weiß ich verarbeite. Ich schreibe, was mir in den Kopf kommt. Aber genug gefaselt.

 Ich fahre in letzter Zeit häufiger Zug. Und ich mache es gerne. Ich liebe die Ruhe, den Blick auf neue Landschaften, die Bahnhöfe beim Umsteigen. Ich kann auch im Zug selten was tun. Ich lese nicht, schreibe nicht, tue nichts. Ich denke nur nach. Ich bin ein sehr nachdenklicher Mensch. Und so kommt es häufiger vor, dass ich auch über Dinge nachdenke, über die man nicht nachdenken sollte.
Kennt ihr das Gefühl der Sehnsucht nach etwas, das ihr nicht haben könnt? Das Verlangen. Es ist gefährlich.
Ich stehe oft am Bahnhof, direkt am Gleis. Auf der weißen Linie und warte auf den Zug. Und dann, wenn er einfährt, ist es da. Dieses Verlangen. Es zieht mich, lähmt mich und treibt meine Gedanken fort. In eine Richtung. Der Zug kommt näher und ich denke "Was wäre, wenn ich jetzt einfach springe, vor den Zug?"
Ich male mir diesen Gedanken richtig aus. Ich sehe mich durch die Luft fliegen, weggeschleudert werden. Und dann sehe ich die Dunkelheit, und das Licht. Im Nebel. Ich bin weg. Da, wo nichts mehr weh tut.

Doch ich widerstehe diesem Drang. Jedes mal auf ein Neues.
Es ist nur ein Wunsch. Mehr nicht.

14.2.11 22:33





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