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Von Sklave und Meister

Seit Anfang der Menscheit gibt es Menschen, die oben stehen in der Rangfolge, und Menschen, die niederer sind. Oben sind die stärkeren, die klügeren. Und sie herrschen. Sie beherrschen die anderen. Herrschaft ist ein Zeichen von Macht und Stärke. Man fühlt sich überlegen.
Und was ist mit dem Schwächeren? Er lässt es geschehen. Er begehrt nicht dagegen auf. Meist ist er nicht so klug, oder klug genug um einzusehen, dass er zu schwach ist. Oder er unterwirft sich einfach nur gerne. Doch welcher Mensch unterwirft sich schon gerne? Jeder will seine Freiheit. Oder nicht? Gibt es Gründe, die eigene Freiheit einschränken lassen zu wollen und jemand anderem zu gehorchen? Ja, ich denke die gibt es.
Vieles ist so viel einfacher, wenn jemand etwas befielt. Man muss nicht selbst denken. Man macht keinen Fehler oder schlägt einen falschen Weg ein. Man ist nicht verantwortlich. Ich glaube darum geht es. Doch beim Sex ist das noch etwas anderes. Irgendwie gibt es selbst beim stinknormalen, langweiligen Blümchensex doch einen devoten und einen dominanten Part. Irgendwie ist es fast nie gleichwertig. Einer hat die  Zügel in der Hand, führt und leitet das Ganze. Und einer macht mit und "gehorcht". Da ist es doch kein großer Schritt mehr bis hin zu SM und der Rollenverteilung da. Einer ist dominant, einer devot und gehorcht. Wie eine Sklave mit seinem Meister. Der Meister kann alles, er darf alles. Und er hat ein unglaubliches Gefühl von Macht. Man fühlt sich wertvoll. Ich allein kann entscheiden, was passiert. Das bestimme ich. Freie Entscheidung. Freiheit. Und Lust.
Der devote Part wiederum lässt mit sich machen. Er genießt. Er weiß, dass der Meister alles bestimmen kann. Er fühlt sich weniger wert, erniedrigt. Er muss dem Meister gehorchen und ihn befriedigen. Doch er ist zufrieden damit. Er mag seine Position, und es macht ihn auch geil. Der Sklave fühlt sich nicht schlecht. Warum auch?
Es ist doch genau das, was er will.
10.5.11 23:56
 


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